Weihnachten im hohen Norden
Schneller, als ich es gedacht hätte vergingen die ersten 4,5 Monate und Weihnachten stand vor der Tür. Relativ kurzfristig erzählte mir meine Gastmutter von unseren Plänen diesbezüglich. Letztendlich sind wir dann am 22.12. mit dem Bus von Turku über Helsinki nach Juva gefahren. Dort wohnen auch die Eltern meiner Gastmutter und die, meines Gastvaters. Außerdem auch noch mehr Familie, wie zum Beispiel meine Gasttante und mein Gastonkel.
Den 24.12. habe ich mit der Familie meiner Gastmutter verbracht. Meine Gastschwester und ich haben den Weihnachtsbaum geschmückt, wir waren draußen spazieren (nicht lange, vielleicht 20 Minuten, mehr wäre bei -18°C echt unangenehm geworden) und haben Karten gespielt. Zum Abendessen gab es dann traditionellen Weihnachtsschinken mit vielen verschiedenen Beilagen.
Nach dem Abendessen war dann Bescherung, denn der Weihnachtsmann hat, während wir gegessen haben, einen Haufen Geschenke unter den Weihnachtsbaum gelegt. Ich habe echt viele Geschenke von meiner Gastfamilie bekommen, wofür ich ihnen sehr dankbar bin, denn es ist nicht selbstverständlich, so viel Geld für jemanden, der nicht mal deren eigenes Kind ist, auszugeben.
Seit dem 1. Weihnachtsfeiertag waren wir dann bei der Familie meines Gastvaters. Auch dort gab es wieder das typische Weihnachtsessen. Gegen Abend sind wir dann zu meinem Gastonkel aufs Land gefahren. Dort haben meine Gastschwester, meine Gastcousine und ich noch etwa 2 Stunden in der Gärtnerei, die meiner Gastfamilie gehört, gearbeitet. Am 2. Weihnachtsfeiertag sind meine Gastschwester und ich dann zeitig aufgestanden, denn diesmal haben wir sechs Stunden gearbeitet. Am Nachmittag sind wir dann wieder in die Stadt gefahren und es gab *Überraschung* wieder traditionelles Weihnachtsessen. Am darauffolgendem Tag lag ich leider flach, weil ich krank war, aber es gab endlich wieder was anderes zu essen (nicht, dass das Weihnachtsessen nicht gut war, aber gefühlt ist das alles, wovon sich die Finnen in der (Vor-)Weihnachtszeit ernähren).
Weihnachten hier in Finnland ist, wie in Deutschland, das Fest der Familie: die Familie kommt zusammen und es wird gemeinsam Zeit verbracht. Was sich meiner Meinung nach sehr von Deutschland unterscheidet ist, dass Finnen in der Vorweihnachtszeit viele Weihnachtskarten selber basteln und dann an ihre Geliebten verschicken. Und auch wenn die Karten nicht selbst gebastelt sind - der Gedanke zählt. Auch Pfefferkuchen und Pfefferkuchenhäuser spielen eine große Rolle. Und das Beste an der Weihnachtszeit ist Glögi: die finnische Version von Glühwein, die es vor allem bei meiner Gastgroßmutter immer gab.
Im Großen und Ganzen hatte ich ein wunderschönes Weihnachten hier in Finnland!
Den 24.12. habe ich mit der Familie meiner Gastmutter verbracht. Meine Gastschwester und ich haben den Weihnachtsbaum geschmückt, wir waren draußen spazieren (nicht lange, vielleicht 20 Minuten, mehr wäre bei -18°C echt unangenehm geworden) und haben Karten gespielt. Zum Abendessen gab es dann traditionellen Weihnachtsschinken mit vielen verschiedenen Beilagen.
Nach dem Abendessen war dann Bescherung, denn der Weihnachtsmann hat, während wir gegessen haben, einen Haufen Geschenke unter den Weihnachtsbaum gelegt. Ich habe echt viele Geschenke von meiner Gastfamilie bekommen, wofür ich ihnen sehr dankbar bin, denn es ist nicht selbstverständlich, so viel Geld für jemanden, der nicht mal deren eigenes Kind ist, auszugeben.
Seit dem 1. Weihnachtsfeiertag waren wir dann bei der Familie meines Gastvaters. Auch dort gab es wieder das typische Weihnachtsessen. Gegen Abend sind wir dann zu meinem Gastonkel aufs Land gefahren. Dort haben meine Gastschwester, meine Gastcousine und ich noch etwa 2 Stunden in der Gärtnerei, die meiner Gastfamilie gehört, gearbeitet. Am 2. Weihnachtsfeiertag sind meine Gastschwester und ich dann zeitig aufgestanden, denn diesmal haben wir sechs Stunden gearbeitet. Am Nachmittag sind wir dann wieder in die Stadt gefahren und es gab *Überraschung* wieder traditionelles Weihnachtsessen. Am darauffolgendem Tag lag ich leider flach, weil ich krank war, aber es gab endlich wieder was anderes zu essen (nicht, dass das Weihnachtsessen nicht gut war, aber gefühlt ist das alles, wovon sich die Finnen in der (Vor-)Weihnachtszeit ernähren).
Weihnachten hier in Finnland ist, wie in Deutschland, das Fest der Familie: die Familie kommt zusammen und es wird gemeinsam Zeit verbracht. Was sich meiner Meinung nach sehr von Deutschland unterscheidet ist, dass Finnen in der Vorweihnachtszeit viele Weihnachtskarten selber basteln und dann an ihre Geliebten verschicken. Und auch wenn die Karten nicht selbst gebastelt sind - der Gedanke zählt. Auch Pfefferkuchen und Pfefferkuchenhäuser spielen eine große Rolle. Und das Beste an der Weihnachtszeit ist Glögi: die finnische Version von Glühwein, die es vor allem bei meiner Gastgroßmutter immer gab.
Im Großen und Ganzen hatte ich ein wunderschönes Weihnachten hier in Finnland!
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