Flug+Arrival Camp
Es ist schon faszinierend wie unabhängig man sich fühlt, wenn man die Sicherheitskontrollen am Flughafen alleine durchquert und seine Familie hinter sich gelassen hat. So ging es mir vor einigen Tagen, als ich von Berlin nach Frankfurt geflogen bin. Nach einer Gate Verlegung standen wir dann noch eine Weile da und haben zum Beispiel gefrühstückt. Als es dann so weit war, dass ich los bin, sind Tränen geflossen. Viele Tränen. ...und sie wollten gar nicht mehr aufhören zu fließen. Hinter der Sicherheitskontrolle habe ich dann ein anderes Mädchen von YFU getroffen - die liebe Rosa. Und wie es der Zufall so wollte saßen wir sogar nebeneinander im Flugzeug. Schon auf dem Weg dorthin haben wir uns gefühlt unser halbes Leben gegenseitig erzählt, was sich auf ungefähr der Hälfte des Fluges vervollständigte, indem wir dann doch mal Namen austauschten.
In Frankfurt gelandet ging es dann über Toilette und Kaffee holen zum wieder mal geänderten Gate. Wir waren die ersten dort und wurden auch schon von unserer Flugbegleiterin kurz abgefangen. Ganz schnell füllte sich der Wartebereich mit YFUlern die sich auf dem Weg nach Finnland machen wollten. Nachdem unser Flug sich dann um eine Stunde verspätet hatte, konnte es endlich weitergehen. Ich hatte einen Fensterplatz und neben mir ein Pärchen aus der Schweiz, mit dem ich mich etwas unterhalten habe. Auf diesem Flug habe ich ziemlich viel geschlafen. Beim Landeanflug in Helsinki/Vantaa hat man nicht wie üblich eine große Stadt hinter (oder auch unter) sich gelassen, sondern viele Felder, Wälder und Seen gesehen. Aber hey, das ist Finnland! Nachdem wir gelandet sind haben wir unsere Koffer geholt und wurden auch schon von zwei Volunteers erwartet. Anschließend an zwei Stunden warten im Flughafen ging es mit einem Bus nach Anjala, auch diese 1,5 Stunden habe ich fast durchgehend geschlafen - chronischer Schlafmangel. Nach der Ankunft dort sind wir erstmal essen gegangen, welches erstaunlich ähnlich zu deutschem Essen ist, aber trotzdem soo anders. Als wir alle satt waren haben wir alle ein Namensschild mit integriertem Workshop-Plan bekommen, an dem auch unser Schlüssel dran war. Jetzt gings also ans Zimmerbeziehen. Ich war mit einer Schülerin aus Thailand und einer aus Mexico (sie kam erst einen Tag später, weil ihr Flug gestrichen wurde) auf einem Zimmer, in unserem Häuschen waren aber noch gaaanz viele andere Nationalitäten vertreten.
In diesem Arrival Camp hatten wir ziemlich viele Workshops, alle auf Englisch, und andere coole Dinge auf unserem Plan zu stehen. Am Mittwoch stand nichts weiter an, also haben wir uns in dem Aufenthaltsraum unseres Hauses versammelt und haben einfach nur geredet.
Am Donnerstag haben wir dann ganz viele Workshops gemacht und am Abend haben wir Würste über einem Campingfeuer ge'grillt'. Am Freitag stand neben den ganzen Workshops noch die 'Amazing YFU Race' an, die unser Team gewonnen hat. Am Abend waren wir noch in der Sauna.
Am letzten Tag (gestern) haben wir dann unsere Gastfamilie kennengelernt und hatten noch einen letzten Workshop und sind anschließend mit den Familien nach Hause gefahren.
Justine
In Frankfurt gelandet ging es dann über Toilette und Kaffee holen zum wieder mal geänderten Gate. Wir waren die ersten dort und wurden auch schon von unserer Flugbegleiterin kurz abgefangen. Ganz schnell füllte sich der Wartebereich mit YFUlern die sich auf dem Weg nach Finnland machen wollten. Nachdem unser Flug sich dann um eine Stunde verspätet hatte, konnte es endlich weitergehen. Ich hatte einen Fensterplatz und neben mir ein Pärchen aus der Schweiz, mit dem ich mich etwas unterhalten habe. Auf diesem Flug habe ich ziemlich viel geschlafen. Beim Landeanflug in Helsinki/Vantaa hat man nicht wie üblich eine große Stadt hinter (oder auch unter) sich gelassen, sondern viele Felder, Wälder und Seen gesehen. Aber hey, das ist Finnland! Nachdem wir gelandet sind haben wir unsere Koffer geholt und wurden auch schon von zwei Volunteers erwartet. Anschließend an zwei Stunden warten im Flughafen ging es mit einem Bus nach Anjala, auch diese 1,5 Stunden habe ich fast durchgehend geschlafen - chronischer Schlafmangel. Nach der Ankunft dort sind wir erstmal essen gegangen, welches erstaunlich ähnlich zu deutschem Essen ist, aber trotzdem soo anders. Als wir alle satt waren haben wir alle ein Namensschild mit integriertem Workshop-Plan bekommen, an dem auch unser Schlüssel dran war. Jetzt gings also ans Zimmerbeziehen. Ich war mit einer Schülerin aus Thailand und einer aus Mexico (sie kam erst einen Tag später, weil ihr Flug gestrichen wurde) auf einem Zimmer, in unserem Häuschen waren aber noch gaaanz viele andere Nationalitäten vertreten.
In diesem Arrival Camp hatten wir ziemlich viele Workshops, alle auf Englisch, und andere coole Dinge auf unserem Plan zu stehen. Am Mittwoch stand nichts weiter an, also haben wir uns in dem Aufenthaltsraum unseres Hauses versammelt und haben einfach nur geredet.
Am Donnerstag haben wir dann ganz viele Workshops gemacht und am Abend haben wir Würste über einem Campingfeuer ge'grillt'. Am Freitag stand neben den ganzen Workshops noch die 'Amazing YFU Race' an, die unser Team gewonnen hat. Am Abend waren wir noch in der Sauna.
Am letzten Tag (gestern) haben wir dann unsere Gastfamilie kennengelernt und hatten noch einen letzten Workshop und sind anschließend mit den Familien nach Hause gefahren.
Justine
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